Reisegeschichten aus Apulien

Eine Geschichte ist etwas, das sich ereignet, wenn etwas dazischen kommt. Ein Plan geht dagegen auf, wenn nichts dazwischen kommt, aber dann gibt es auch weniger zu erzählen.

 

So gesehen war meine erste Apulienreise, bei der ich allein in einem Zelt in eine Gewitterfront geraten bin und am liebsten schnell wieder abgereist wäre, die schönste Reisegeschichte aus Apulien. Denn am Ende der Reise habe ich etwas gefunden, wonach ich gar nicht gesucht habe und ohne diese Reise gäbe es diese Seite nicht. Eigentlich wollte ich nur entspannen, dann war ich plötzlich mitten drin, statt nur dabei. Und ihr kennt das sicher auch. Wenn alles glatt geht auf einer Reise ist die Entspannung gelungen , aber zu erzählen hat man meist nicht soviel. Geschieht dagegen etwas Unerwartetes, erinnert man sich noch Jahre später daran.

 

Meine Reisen waren selten perfekt durchgeplant. Ich bin immer mit wenig Geld und ohne Smartphone gereist und habe es selten vermisst. Natürlich könnt ihr aus meinen Fehlern auch lernen, wenn euch mehr nach Entspannung als Abenteuer zu Mute ist.

Alle Geschichten über meine kleineren und größeren Abenteuer in Apulien findet ihr hier nochmal auf einen Blick: vom Alleinreisen im Zelt über einen Kurztrip mit einem einheimischen Tourguides, kleinere und größere Kulturschocks bis... naja lest selber.


Alleinreisen im Zelt

Allein in einem undichten Zelt bei Dauerrregen und Gewitter - im nachhinein ist das eine meiner liebsten Reisegeschichten.

Kurztrip nach Adelfia

Ein 4 Tage Kurztrip im Oktober nach Adelfia - viel gesehen, viel erlebt mit einem einheimischen Reiseführer. Alles sehr  entspannt!

Kulturschock in Carovigno

Mein zweiter Aufenthalt als Freiwillige in der ökologischen Landwirtschaft gerät irgendwie aus dem Ruder. Eine Konfrontation mit Männerbildern, Frauenbildern, Machos und Madonnen...

Mit dem Auto durch Apulien

Ins Itriatal

Als Aushilfe in der ökologischen Landwirtschaft habe ich viel über das Itriatal und seine Bewohner erfahren. Wenn es nur nicht so kalt gewesen wäre. Im März nur bedingt zur Nachahmung geeignet.

Taranto

Tarent ist für mich eine der interessantesten Städte Apuliens. Vielleicht weil es ein bißchen wirkt wie Berlin in den 90er Jahren: voller Ruinen, etwas anarchisch und geheimnisvoll.