Die Wahl des Kommunisten Manuel Minervini zum Bürgermeister von Molfetta ist in Italien zu einem politischen Signal geworden.
Maurizio Acerbo, Sekretär der Rifondazione Comunista, war in Molfetta um den Erfolg von Minervini zu begrüßen: „Die Kandidatur eines Kommunisten – in New York wie in Molfetta – hat die Wählerschaft nicht abgeschreckt, sondern im Gegenteil zu einer sehr starken Beteiligung und Begeisterung geführt. Das ist ein positives Signal in einem sehr komplexen nationalen Kontext. Auf meinem Handy befinden sich Dutzende von Nachrichten von Führern der Europäischen Linken, die unseren Aufschwung begrüßen.“ „Unser Sieg ist wichtig, weil er in Richtung der ‚Verfassungsfront‘ geht, die wir als politischen Vorschlag ins Leben gerufen haben: Wir wollen die demokratischen Kräfte, die sich in der Verfassung wiedererkennen, in einer Erneuerungsbewegung vereinen. Nicht nur als Alternative zur Rechten, sondern auch als Bruch mit der alten neoliberalen Mitte-Links-Koalition.“
Die Rifondazione Comunista fordert ein Programm zur Umsetzung der Verfassung, Stopp der Aufrüstung, Schluss mit Kriegen, Besteuerung von Reichtums, Steuerreform zur Senkung der Steuerlast und zur Finanzierung des Sozialstaats und der Arbeit.
Molfetta hat 60.000 Einwohner. Unterstützt von einer Mitte-Links-Koalition wurde Minervini mit 67 Prozent der Stimmen im Juni 2026 zum Bürgermeister gewählt.
https://www.lagazzettadelmezzogiorno.it/news/bari/2008463/molfetta-il-sindaco-comunista-minervini-e-un-caso-anche-in-russia-e-traghetta-rifondazione-nellalleanza-del-campo-largo.html