Der Blog wirft einen persönlicheren Blick auf Apulien, der oft kulturwissenschaftlich motiviert, aber hoffentlich in einer lebendigeren Sprache als der der Wissenschaft geschrieben ist.

Mal Pause. Apulien analog.

mit R.M. Rilke.


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Tarantismus: von wilden Frauen und mythischen Monstern

Wild + Frau. Das klingt alarmierend für unsere zivilisierten Ohren. Irgend etwas muss außer Kontrolle geraten sein, wenn eine Frau wild wird.  In vielen Kulturen versinnbildlicht die „wilde Frau“ jedoch einen wertvollen, natürlichen Aspekt von Weiblichkeit. In Mythen und Märchen wurden ihr die unterschiedlichsten Namen gegeben. Im spanischen heißt sie „rio abajo rio“ (Fluß unter dem Fluß), in Mexico „la loba“ (die Wolfsfrau), in Tibet ist es Dakini (eine tanzende Urkraft), die Navajos nannten sie Spinnenfrau. Und in Apulien ist es vielleicht die Tarantella, der Tanz der kleinen Spinne, der sie hervorlockt.

 


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In den Gassen von Taranto

Fliegende Fische auf halb verfallene Mauern gemalt, Seefahrer und Seejungfrauen, afrikanisch wirkende Gesichter, Madonnen und Muslima, Poetisches und Politisches. Auf den ersten Blick wirkt die Altstadt von Taranto, das legendäre Taras der Griechen, dem Untergang geweiht. Auf den zweiten Blick ist sie für mich alles andere als trostlos.

 

Nach ein paar Tagen in Taranto frage ich unsere Gastgeberin, was diese Stadt so besonders macht. "Mentalità di isola." antwortet sie. Die Inselmentalität der Bewohner, wie in Lampedusa.


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Franco Cassano und das Mediterrane Denken

Flüchtlingskrise...Fundamentalismus... Europakrise? Was hat das auf einem Reiseblog zu suchen? Es geht hier um mehr als einen touristischen Ausflug in eine andere Kultur , sondern um einen Perspektivwechsel. Vom Süden aus.

 


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Vieste, Taranto, Adelfia und dann das Meer

 

Ich bin das erste mal mit dem Auto unterwegs in Apulien und will viel sehen. Von Vieste, dem touristischen Zentrum des Gargano, nach Taranto, das touristisch ein Schattendasein führt, aber meinen Entdeckergeist weckt. Entspannung pur ist dann in Adelfia.

 


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Festa di San Nicola in Bari

Vom 7.-9. Mai feiert Bari seinen Schutzpatron San Nicola. Er ist auch Patron der Schüler und Studenten, Pilger und Reisenden, der Liebenden, der Alten, der Ministranten, der Kinder, der Diebe, Gefängniswärter und Prostituierten. Bei uns ist er bekannt als der Nikolaus.

 


Nikolaus von Myra (russische Ikone von Aleksa Petrov, 1294)
Nikolaus von Myra (russische Ikone von Aleksa Petrov, 1294)
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Hirngespinste und Seemannsgarn

Bald geht es wieder nach Apulien. Aber weil ich es kaum erwarten kann, hab ich mir auf dem Flohmarkt ein Schiff gekauft. Als Übergangsobjekt und Traumfänger. Mit an Bord: Jules Verne, Viktor Segalen, John Berger u.a... Auf zu neuen Ufern!

 



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Taralli pugliese

In Apulien gibt es sie in jedem Supermarkt. In Deutschland kennt sie kaum jemand: die Taralli pugliese - Gebäck, das zu Wein, Bier oder zum Aperitif schmeckt. Zum Glück könnt ihr sie auch ganz leicht selber machen, ohne Backprofis sein zu müssen.


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Umfrage unter Reiseveranstaltern zu Reisephilosphie und Lieblingsorten

Alleinreisen kann ganz schön einsam sein und die Reiseorganisation manchmal in Stress ausarten. Um euch einen Überblick über organisierte Reisen mit ungewöhnlichen und nachhaltigen Reisekonzepten zu geben, habe ich eine kleine Umfrage unter  Reiseveranstaltern gestartet.

 


Du wirst nie in deiner Mitte ankommen, wenn Du an sonnigen Tagen alleine reist.
Du wirst nie in deiner Mitte ankommen, wenn Du an sonnigen Tagen alleine reist.
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Settimana Santa - Ostern in Apulien

Bald ist Ostern. Wir merken es an den niedlichen Schokoladenhäschen. In Apulien ist die Karwoche Anlass für zahlreiche Prozessionen, die noch immer mit düsteren Ritualen des Mittelalters assoziiert werden...

 

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Reisen kann Gefühle von Fremdheit auslösen. Gut so!


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Frühjahrsputz, okzidentales Karma und Schnee im Süden

Falls ihr euch gewundert habt, warum hier auf dem Blog in den letzten Wochen kein neuer Artikel erschien... ich hatte etwas Stress.

 

 


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Zum Weitersurfen, lesen, gucken...

Meine Lieblingsblogs, Bücher, Filme über Apulien.

 

 


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Alleinreisen in stürmischen Zeiten. Der beste Weg zu uns selbst?

 

Für die Suche nach den eigenen Grenzen muss es nicht immer das ganz große Abenteuer sein. Erste Etappe einer Art Pilgerreise.

 



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Der Südliche Gedanke

 

„Der Süden steht nicht bloß für Vergangenheit, sondern er bietet auch Anleitungen für die Zukunft. Er ist ein anderer Blickwinkel auf die Welt und eine Stimme, auf die zu hören, man wieder lernen muß.“ (Franco Cassano)

 


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Nachleuchtende Erinnerungen an den Sommer in Apulien

Schönheit als Erinnerung. Einige meiner liebsten Landschaftsbilder aus Apulien.

 

 


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Tarantismus, Tarantella und Pizzica in Apulien.

Bei der Sagra del Toro in Bitritto tritt die Tarantella-Gruppe TerraRoss auf. Das ist Musik, die sofort ins Blut geht und ihre Wurzeln im Tarantismus hat, mit dem Besessenheit durch Spinnenbisse geheilt werden sollte.

 

 


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Vom Recht auf Trägheit

Frühmorgens an der porta vecchia beobachte ich zwei Fischer in Monopoli und erinnere mich an eine Anekdote von Heinrich Böll.

 



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Was zieht Euch ans Meer?

Es gibt viele gute Gründe ans Meer zu fahren. Es entspannt, tröstet, inspiriert. Die schönsten Zitate über das Meer.

 

„Sie lieben das Meer, Kapitän.“

„ Ja, ich liebe es. Das Meer ist alles für mich! Es bedeckt sieben Zehntel der Erdoberfläche. Sein Wind ist rein und gesund. So unermeßlich diese Einöde auch ist, fühlt sich der Mensch dennoch nie einsam, denn er spürt, wie das Leben um ihn wogt. Ein übernatürliches wunderbares Dasein rührt sich im Meer; es ist nur Bewegung und Liebe, lebendige Unendlichkeit, wie es einer ihrer Dichter ausgedrückt hat.“

 

(Jules Verne: 20 000 Meilen unter Meer)

 

 

 

(...) Das andere Extrem ist das Ozeanische Gefühl, ein Zustand des Sich-Fühlens, in dem das eigene Hier undeutlich wird und ich mich in der Welt verliere. Diese Erfahrung ist die berauschende Erfahrung einer Auflösung in Atmosphäre ähnlich wie in verschiedenen Entspannungszuständen etwa der Panstimmung, dem mittaglich dösenden Ausgleiten in sommerlicher Natur.

 

(nach Maurice Merleau-Ponty)

 

 


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Ich fange hier neu an. Eine Phantasiereise

 

 Von Lanzarote nach Apulien. Zwei unterschiedliche Seelenlandschaften

 

Stell dir vor, du schwimmst auf einem Floss über das Meer bis am Horizont eine Insel erscheint. Du näherst dich der Insel langsam, setzt einen ersten Fuß in den Sand und sagst: ich fange hier neu an.

 

 



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