C.G. Jung: Die Nachtmeerfahrt der Seele

Eine Nachtmeerfahrt versinnbildlicht eine das Leben selbst oder die psychische Gesundheit bedrohenden Krise in Form einer Heldenreise.

 

 

 

Von 1914 – 1918, also zur Zeit des ersten Weltkriegs, machte C.G. Jung eine schwere Lebenskrise durch, die er Nachtmeerfahrt nannte. Siegmung Freud wurde der Krieg, dem er erst begeistert zugestimmt hatte, im Januar 1915 zur langen Polarnacht. Man müsse warten bis die Sonne wieder aufgeht.

 

Obwohl es in dem Artikel um Jung geht will ich zu Beginn kurz aus Freud´s Essay Zeitgemässes über Krieg und Tod  ( März 1915 ) zitieren .

„Vom Wirbel der Kriegszeit gepackt, einseitig unterrichtet, ohne Distanz von den großen Veränderungen, die sich bereits vollzogen haben oder zu vollziehen beginnen, und ohne Witterung der sich gestaltenden Zukunft, werden wir selber irre an der Bedeutung der Eindrücke, die sich uns aufdrängen und an dem Werte der Urteile , die wir bilden. Es will uns scheinen als hätte noch nie ein Ereignis soviel kostbares Gemeingut der Menschheit zerstört, so viele der klarsten Existenzen verwirrt, so gründlich das Hohe erniedrigt.“

 

Nun zu Jung. Er entwickelte während seiner Nachtmeerfahrt die Methoden der Tiefenpsychologie und wandte sie auf sich selbst an: Schreiben, Malen, Yoga, Traumarbeit und aktive Imagination, die Suche nach inneren Bildern, sowie innere Dialoge und eine Auseinandersetzung mit mystischen Inhalten des kollektiven Unbewussten.

"Der schöpferische Weg ist der Beste, dem Unbewussten zu begegnen. Denken Sie sich z.B. eine Phantasie aus und gestalten Sie sie mir allen Ihnen zur Verfügung stehenden Kräften. Gestalten Sie sie, als wären Sie selber die Phantasie oder gehörten zu ihr, so wie sie eine unentrinnbare Lebenssituation gestalten würden."

 

Die Tiefenpsychologie ist in den letzte Jahren weitgehend verdrängt worden von Entspannungsmethoden wie Meditation und Yoga, in denen es darum, geht den Geist zu entleeren und alles Negative loszulassen. Es sind vor allem Methoden zur Reduktion von Stress. Das ewige Grübeln und Wiederkäuen der Vergangenheit, das Abtauchen in die bisweilen tiefe Finsternis der Seele ist in Verruf geraten.

 

Ich finde es ist Zeit für eine Wiederbelebung. Zur Einstimmung einige Zitate von Jung.

 

Es ist wichtig, daß wir ein Geheimnis haben und die Ahnung von etwas nicht Wißbarem. Es erfüllt das Leben mit etwas Unpersönlichem, einem Numinosum.

 

Alle natürlichen Dinge haben aber zwei Seiten, und wenn wir etwas bewußt machen müssen, so dürfen wir nicht nur das Licht, sondern müssen auch den Schatten sehen.

 

Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Maß an Dunkelheit denkbar, und das Wort Glück würde seine Bedeutung verlieren, hätte es nicht seinen Widerpart in der Traurigkeit.

 

Bilder des Unbewussten

 

Seit Adam sich im Spiegel sah, wurde er wissend, indem er seine andere Seite erblickte, seinen Doppegänger oder Schatten. Fortan konnte er nicht mehr in paradiesicher Unschuld und Unwissenheit leben. Er spürte jetzt den verlockenden aber auch beängstigenden Drang, sich selbst zu durchschauen. Das war die Geburtsstunde des Weges zu sich selbst, der inneren Heldenreise und des tragischen Wechselspiels zwischen der lichten und dunklen Seite des Menschen .

 

Die Tiefenpsychologie ist eine von vielen Methoden der Bewusstseinserweiterung und Selbstfindung. Die zentrale Idee der Tiefenpsychologie ist, dass die Verdrängung beim Verständnis des menschlichen Wesens und Verhaltens die entscheidende Rolle spielt. Ins Unbewusste verdrängte Wünsche, Gedanken , Erinnerungen, die uns unerträglich scheinen, wieder bewusst zu machen, ist daher die Hauptaufgabe der Tiefenpschologie.

 

Das Unbewusste und Ungeformte hat umso mehr Gewalt je tiefer die Schicht ist, aus der es stammt. Durch einen Darstellungsvorgang wie das Malen kann es ans Licht gezogen und ihm ein Körper verliehen werden. Erst diese Vergegenständlichung ermöglicht Wandlung und Veränderung, weil man sich so ein Gegenüber schafft, das man ansprechen und mit dem man sich auseinandersetzen kann. Eine spontane Reaktion auf ein unbewusstes Bild kann bereits zu seelischer Entspannung führen und zu einer Quelle der Kreativität werden, ohne dass man es deutet oder interpretiert.

 

Beispiel : eine Frau mit Spinnenphobie verlor ihre Angst, indem sie die Spinne malte und zwei Augen, Nase und einen Mund zeichnete, ihr also ein Gesicht gab zu dem sie sich in Kontakt setzten konnte. Ein solches Bild hat sowohl Ausdrucks – als auch Eindruckscharakter. Man kann es betrachten, untersuchen, in einen Dialog dazu treten.

 

Allein durch das Ergriffensein beim Malen, Lesen von Märchen mit seinen inneren Bildern oder Filmen kann ein belebender, heilender, lösender Effekt eintreten. Je tiefer die Schicht aus der die Bilder kommen, desto archaischer, kollektiver und symbolträchtiger sind sie. Je näher am Bewusstsein desto individueller die Bilder.

 

Methoden

 

Die konkreten Methoden sind: (spontanes) Malen, Modellieren, Dichten, Tanzen, aktives Imaginieren. Im Mittelpunkt steht eine Rückkehr zu Bildern, in denen Emotionen, Bewegungen, Erschütterungen der Seele in Farbe und Form Ausdruck finden. Bilder verlebendigen, was der begrifflichen Sprache nicht zugänglich ist. Die einseitige Betonung von Logik und begrifflich abstrakten Formulierung hat den Mensch von seiner Einbildungskraft und seinen Gefühlen entfernt. Bilder des Unbewussten sind sichtbare Darstellung eines Traums, einer Wachvision oder einer Erinnerung, die nicht in Worte zu fassen sind. Sie erlauben einen Einblick in die Seele oder Psyche, wo das Unaussprechbare, nur dunkel Geahnte, Unfassbare, gewaltig Drängende zuhause ist, das sich früher in Mythen, Märchen, Kulten und Ritualen ausdrückte.

 

Die Nachtmeerfahrt war eine Suche nach inneren Bildern und Auseinandersetzung mit mystischen und mythischen Inhalten des kollektiven Unbewußsten, den sogenannten Archetypen. Schreiben war eine weitere zentrale Methode der Nachtmeerfahrt. Jung schrieb seine Phantasien und Träume in einem Tagebuch auf. Den Gestalten und Archetypen in seinen Träumen gab er eine imaginäre Stimme und führte mit ihnen Phantasiegespräche, die an der sokratischen Methode des inneren Dialogs orientiert waren. Seinem inneren Dämonen gab er wechselnde Namen wie Philemon, Elias, Ka oder Salome. Langsam spürte er einen wachsenden Drang zur Gestaltung, genauer den Drang auszudrücken, was ein innerer Dämon hätte sagen wollen. „Dann fing es an aus mir herauszufließen und in drei Abenden war die Sache geschrieben. Kaum hatte ich die Feder abgesetzt, fiel die ganze Geisterschar zusammen. Der Spuk war beendet. Das Zimmer war ruhig und die Atmosphäre rein.“

 

Das war die Entstehung des Buches der sieben Reden an die Toten ( septem sermones ad mortuos ), ein Versuch, die Inhalte des Unbewussten zu deuten. Bewusste Inhalte müssen von unbewussten unterschieden werden, was am besten gelingt, wenn man sie personifiziert und dann bewusst anspricht. So kann man ihnen die Macht entziehen, die sie auf das Bewusstsein ausüben.

 

Das Wort "Archetyp" stammt aus griechisch archē, „Ursprung“ . Die Hauptquelle der Archetypen liegt für Jung in den nächtlichen Träumen ( die sich spontan, unabsichtlich und ohne bewußten Willen ereignen), aber auch in der aktiven Imgagination. Dabei werden Phantasien durch absichtliche Konzentration ins Dasein gebracht. Weitere Quelle der Archetypen sind Wahnideen Geisteskranker, Phantasien in Trancezuständen, künstlerische Werke, Märchen und Mythen. Als wesentlicher Kern der Lebensenergie und der Lebensprobleme lassen sich Archetypen erst beschreiben, wenn man sie nacherlebt hat. Archetypische Täume sind Bilder der Lebensenergie.

 

Neben dem Archetyp des Dämon, gibt es beispielsweise den Archetyp  des Helden. Er wird im Mythos verkörpert durch den sumerischen Gilgamesch, den ägyptischen Re (in seiner „Inkarnation“ im Pharao), den germanischen Donar/Thor, den griechischen Perseus und Herakles. Im Christentum wird der Archetyp des Helden besonders durch die Drachentöter Sankt Michael und St. Georg verkörpert. Heldengestalten im Märchen treten häufig auch in Form weiblicher Archetypen auf.

 

Ein archetypisches Symbol des Bewusstseins ist die „Sonne“ und die verschiedenen Sonnenheldenmythen. Archetypen des Selbsts sind z.B. das „göttliche Kind“, der oder die „alte Weise“ ( Die Wolfsfrau).

 

Zu den zahlreichen Methoden , die C. G. Jung entwickelte gehörte Spielen, Yoga, Schreiben und Malen. Beim Spielen sammelte er beispielsweise Steine am Ufer eines Sees und baute damit Häuser, Kirchen oder ganze Dörfer. Yoga Übungen halfen dabei Emotionen in Bilder zu übersetzen und je mehr ihm dass gelang, desto mehr trat eine innere Beruhigung ein.

 

Jung malte seine Träume und knüpfte an die stoiische Traumdeutung an. „Da ich das Traumbild nicht verstand, malte ich es, um es mir besser zu veranschaulichen.“ Er  malte auch Mandalas, wie sie von Mystikern bei der Meditation benutzt wurden. Für Jung waren Mandalas der Ausdruck für den Weg zur Mitte und zur Individuation.Individuation ist ein Entwicklungsprozess, bei dem ein Mensch nicht ausgelebte Aspekte seiner Persönlichkeit ins Selbst integriert und dadurch ganz wird, also heilt.

 

Zur Erweiterung des Bewußtseins übersetzte er die archetypischen Bilder wieder in mythisches Erzählen. Er ging davon aus, dass Gestalten und Figuren des kollektiven Unbewussten einer mythologischen Basis von Kollektivität entstammen ( eine Art Menschheitsgedächtnis). Diese Gestalten können, wenn sie bedrohlich sind, gebannt werden, wenn man ihnen ihre mythische Form zurückgibt.

 

Nachtmeerfahrt als Wiedergeburt

 

"Die lebenhervorbringende Fülle und lebenverschlingende Gewalt des Meeres haben in der Tiefenpsychologie das Meer zu einem Symbol des Unbewussten und der Großen Mutter, aus der der Mensch hervorkommt und zu der er am Ende wieder zurückkehrt, werden lassen."

 

"Il mare" heißt im Italienischen "Meer". Der Ethnologe Thomas Hausschild, der in Süditalien zu Magie, Mahren ( Hexern) und Besessenheit geforscht hat, vermutet,  "Maar" könnte sprachgeschichtlich mit Märchen zusammenhängen und vom Bild einer ungeheuer drückenden Masse stammen: dem Meer. Ein "Mahr" ist auch ein elbisches, ehemals weiblich vorgestelltes Wesen, das sich nachts dem Schlafenden auf die Brust setzt, ‘Nachtalbe, quälendes Nachtgespenst, Traumgestalt, Alpdrücken. ( siehe auch das englische nightmare ).

 

"One unbounded ocean of consciousness became light, water and matter. And the three became many. In this way the whole universe was created as an unbounded ocean of consciousness ever unfolding within itself." (David Lynch in Catching The Big Fish)

 

Eine Nachtmeerfahrt versinnbildlicht eine das Leben selbst oder die psychische Gesundheit bedrohenden Krise in Form einer Heldenreise, ähnlich dem ägyptischen Osirismythos, dem biblischen Moses oder der akkadischen Sargonlegende. Die Fahrt kann in einer Kiste, Truhe, Weidenkorb; Schiff, Floss oder Arche über das Meer stattfinden. (Ich denke an Geschichten wie „ All is lost“,  "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger", "Das Floss der Medusa" oder "Moby Dick". Nicht immer haben diese Fahrten ein gutes Ende, aber auch die Wiedergeburt wird mythologisch als Nachtmeerfahrt versinnbildlicht: das Meer verschlingt die Sonne ( den Helden), um ihn aus dem mütterlichen Schoß neu zu gebären. Dieser Mutteraspekt des Wassers deckt sich hier mit dem des Unbewussten als Matrix des Bewusstseins.

 

Zu den Formen der Wiedergeburt zählt nach Jung die Wanderung einer Seele durch verschiedene (menschliche oder tierische) Körper in aufeinanderfolgenden Leben, die Auferstehung, die Wiedergeburt (renovatio) als Erneuerung der Persönlichkeit.

 

Wiedergeburt kann die Erfahrung der Transzendenz des Lebens sein, wenn jemand durch heilige, rituelle Handlungen oder durch visionäre, mystische Erlebnisse ergriffen und gewandelt wird oder ein Erlebnis der Wandlung durch innere Träume, äußere Begegnungen, durch Identifikation mit einer Gruppe oder einem Kultheros und durch magisch-rituelle oder meditative Praktiken, z. B. die christliche Messe oder die Eleusinischen Mysterien. 

 

-> Symbolonline / Nachtmeerfahrt

 

Symbole

 

"Im ursprünglichen Sprachgebrauch war der Sinn des griechischen Wortes »symbolon« der eines Erkennungszeichens. Wenn zwei Freunde für längere Zeit oder für immer voneinander schieden, so zerbrachen sie eine Münze, ein Tontäfelchen oder einen Ring; kam nach Jahren jemand von der befreundeten Familie zurück, so konnten die zusammengefügten Teile (symbállein = zusammenwerfen, zusammenfügen) bestätigen, dass der Träger des einen Bruchstückes wirklich Anspruch auf die Gastfreundschaft besaß. Das Symbol ist also ein »Zusammengefügtes«, in dem ein sonst nicht wahrnehmbarer Sinninhalt manifestiert wird." Symbolon ist eine Gesellschaft für Wissenschaftliche Symbolforschung e.V. und hat sich die Untersuchung der in Kultur, Wissenschaft und Kunst wirksamen Symbole zur Aufgabe gemacht. Sie ist eine gemeinnützige Vereinigung von Wissenschaftlern aller Disziplinen und an den Fragen der Symbolwissenschaft Interessierter. -> Symbolon

 

Die Datenbank symbolonline sammelt Symbolbegriffe und interpretiert sie unter psychologischer und tiefenpsychologischer Perspektive mit besonderer Berücksichtigung der Analytischen Psychologie C. G. Jungs. Sie befindet sich in laufender Erweiterung und Überarbeitung. -> symbolonline

 

 

Das Schöpferische der Kunst

 

„Kreativität ist das unaufhörlich strömende Sein, das manchmal nicht anders kann als überzuschwappen und sich in schöpferischen Akten auf die Umgebung zu ergießen." Das  nennt man Liebe, heißt es in der Geschichte „ La Llorana“ ( Die weinende Frau).

In dem Märchen La Llorona heiratet eine sehr arme Frau einen reichen Mann, dem alle Fabriken am Fluss gehören. Die Fabriken vergiften den Fluss und die Kinder der Frau werden blind geboren, weil sie während ihrer Schwangerschaft Wasser aus diesem Fluss getrunken hat. Aus Verzweiflung wirft sie die verkrüppelten Kinder in den Fluss und stirbt an gebrochenem Herz. Kreativität ist der unruhige Flussgeist auf der Suche nach untergegangenen Schöpfungen. Einen vergifteten Schaffensstrom reinigt man, indem man unzensiert unterschiedliche Eindrücke und Ideen zulässt und auf seine Intuition hört. Alle großen Gewässer sind Symbole für den Urquell des Lebens. Kreativität ist psychische, seelische, geistige, emotionale und ökonomische Nahrung.

 

mehr zum Thema Angst

 

-> Umgang mit Angst. Der Psychoanalytiker und große alte Mann der Friedensbewegung Horst Eberhart Richter über die Destruktivität verdrängter Ängste in unserer Kultur. Richter war der Meinung C.G. Jung habe der New Age Bewegung die Türen geöffnet, die er  kritisch sieht, weil sie unpolitisch ist.

 

-> Das Märchen von Blaubart und seine tiefenpsychologische Deutung ( erzählt nach Clarissa Pinkola Estés ). Blaubart symbolisiert eine zerstörerische Kraft im Menschen, die in ihre Schranken gewiesen werden muss. Er ist der Archetyp des Widersachers. In früheren Zeiten tauchte er zuerst als gescheiterter Magier auf. Dieser Räuber oder Ausbeuter bewohnt eine Kammer in der Psyche jedes Menschen und hindert ihn daran, Zugang zu tieferen Wissen und Intuition zu finden. Um ihn zu besiegen, müssen wir lernen die richtigen Fragen zu stellen.

 

-> Mythen und Märchen Alle zusammen bilden eine der großen Schöpfungen menschlicher Phantasie, die mit tiefen Erkenntnissen über die Nöte und Lebenssituationen der Menschen angefüllt sind. Ihre Wahrheit ist parageschichtlich.

 

 

 

 

 


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